Medienwelten Eltern - Gemeinschaftsschule

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„Medienwelten – Risiko Internet"

Veröffentlicht am 10/11/2016


Zum pädagogischen Profil der Gemeinschaftsschule Kleiner Heuberg gehören auch Gewalt- und Suchtprävention sowie Gesundheitsvorsorge. Dabei arbeitet die Schule mit externen Experten zusammen, und so stellte Schulsozialarbeiterin Diana Klein den Kontakt mit Michael Rapp vom Polizeipräsidium Tuttlingen her, dem Leiter des Referats Prävention am Standort Balingen. Ein Vortrag mit dem Titel „Medienwelten – Risiko Internet" bildete den Auftakt einer Veranstaltungsreihe zur Medienaufklärung in den Klassenstufen 5, 6 und 7, bei der Herr Rapp jede Lerngruppe für drei Unterrichtseinheiten begleitet. Nun waren also zuerst die Eltern an der Reihe, die im neuen Sport- und Kulturbau auf dem Geislinger Schulcampus von Herrn Rapp viele Informationen über die Mediennutzung Jugendlicher erfuhren und auf bestehende Risiken aufmerksam gemacht wurden. Aus Sicht der Polizei, also mit besonderem Augenmerk auf verbrecherische Tätigkeiten im Internet, schilderte Herr Rapp anschaulich, was alles passieren kann, wenn wir gutgläubig unsere Daten preisgeben, Internetkäufe tätigen, über soziale Netzwerke kommunizieren, Suchmaschinen benutzen oder Fotos freischalten. Auch warnte er davor, Kindern ein Smartphone zu kaufen und es mit einem Zugang zum Internet allein zu lassen. Da Kinder und Jugendliche viel Zeit im Internet verbringen – oft mehr, als den Eltern bewusst ist –, ist der digitale Einfluss nicht zu unterschätzen.
Es wurden verschiedene Portale, Spiele und weitere Webseiten vorgestellt, auf die unsere Kinder besser nicht gelangen sollten, und darauf hingewiesen, dass viele Internetdienste wie Google, Whatsapp, Facebook und Youtube erst ab 13 Jahren genutzt werden dürfen. Dann zeigte Herr Rapp Methoden, wie Eltern ihre internetfähigen Geräte „kindersicher" einrichten können. Es gibt Dienste im Netz, die keine Links auf ungeeignete Seiten freigeben oder nicht alle Kontaktdaten speichern, so sind zum Beispiel Threema, Kids Video Player und FragFinn eine Alternative zu Whatsapp, Youtube und Google. Noch mehr Tipps sind auf www.klicksafe.de zu finden und in den Broschüren, die Herr Rapp den anwesenden Eltern mitgebracht hat. Im Anschluss an den Vortrag gab es die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Rektorin Ute Hausch bedankte sich herzlich im Namen aller Anwesenden bei Herrn Rapp.

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