Segelwoche - Gemeinschaftsschule

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Segelwoche

Schulgemeinschaft > Archiv > Schuljahr 2015/16

In der letzten Schulwoche vor den Pfingstferien gingen gleich drei Klassen der GMS Kleiner Heuberg auf Abschlussfahrt. In der Nacht zum Montag fuhren die Klassen 9a und 10a aus Geislingen sowie die 10b aus Rosenfeld gemeinsam mit einem Doppeldeckerbus nach Enkhuizen am Ijsselmeer, wo sie am Montagmorgen je ein Segelschiff bestiegen. Nach Beziehen ihrer Kajüten und einer kurzen Einweisung segelten die Schiffe bei strahlendem Wetter los. In der ersten Nacht lagen die „Inspiratie" (9a) in Medemblik, die „Welvaart" (10a) in Makkum und die „Arbeid adelt" (10b) in Den Oever vor Anker und schaukelten die Seebären sanft in den Schlaf. Am nächsten Tag wurden die Segel gehisst und alle drei Schiffe passierten den „Afsluitdijk", um im Laufe des Nachmittags auf der Insel Texel anzulegen. Ein Teil der Zehntklässler mietete sich dort ein Fahrrad, um die Insel zu erkunden und in der nächsten Stadt bummeln zu gehen. Abends wurde auf dem großen Spielplatz direkt am Hafen gegrillt und auch der kleine Sandstrand in der Nähe wurde gut besucht. Die Neuntklässler blieben sogar noch den nächsten Tag auf Texel und verbrachten ihn mit Fahrradfahren und Wandern in den Dünen. Die „Arbeid adelt" segelte zurück ins Ijsselmeer und die „Welvaart" verbrachte eine Nacht im Wattenmeer, wo die 10a am Abend auf der Sandbank, auf der ihr Schiff „trockengefallen" war, spazieren lief, Muscheln und Krebse fand sowie mit der Schiffsbesatzung Wikingerschach spielte. Am Donnerstag trafen sich wieder alle drei Schiffe in Hoorn, der alten Hafenstadt im Ijsselmeer, von dem das Kap Hoorn in Südafrika seinen Namen hat. Alle Mannschaften mussten das Deck schrubben – wie es sich gehört, wenn ein Schiff vom Salz- zurück ins Süßwasser kommt. In Hoorn ließ es sich gut bummeln und shoppen, auf den Schiffen besuchten sich die Schüler gegenseitig und ließen den sonnigen Abend gemütlich ausklingen. Am letzten Tag der Fahrt segelten die Ausflügler zurück in den Hafen von Enkhuizen, wo sie sich nach Packen, Aufräumen und Putzen der Schiffe von den Kapitänen und Matrosen verabschieden mussten. Die müde, aber fröhliche Gesellschaft trat wieder mit dem Doppeldeckerbus die Heimreise an. Nachdem es bis dahin keine nennenswerten Pannen gab, kam diese dann doch noch kurz vor Schluss: keine zehn Kilometer vor dem Ziel blieb der Bus aufgrund einer Panne stehen und die Schüler mussten auf zwei Ersatzbusse warten, um dann mitsamt ihrem Gepäck umzusteigen. So kamen alle mit eineinhalbstündiger Verspätung, aber doch wohlbehalten und mit schönen Erinnerungen zu Hause an und konnten direkt in die Pfingstferien starten.

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